
Nachfolgend einige wichtige Tipps für die Erstellung von druckfertigen Daten.
Sie können uns Ihre Daten entweder per Email oder auf einem Datenträger (CD/DVD/USB-Stick) zukommen lassen. Hierbei beachten Sie bitte folgendes: Beschriften Sie alle Datenträger mit Ihrem Namen, Telefonnummer etc.. Bitte verwenden Sie bei der Vergabe von Dateinamen keine Sonderzeichen, wie: á è @ “ ! ? & % $ § ¥ Ù • | ( ) { } und löschen Sie alle nicht benötigten Objekte in den Dokumenten. Bitte legen Sie das Dokument genauso groß an, wie Sie es haben möchten. So sollte z. B. eine 10,5 x 14,85 cm große Postkarte nicht auf einem A4 Blatt angelegt sein, sondern im Papierformat 10,5 x 14,85 cm. Das erspart Zeit, Aufwand und Kosten. Überflüssige Farben sollten Sie aus Ihrem Dokument löschen. Kontrollieren Sie, ob Sonderfarben angelegt sind und ob Sie diese auch tatsächlich drucken möchten. Im Digitaldruck wird aus- schließlich im 4c Euroskala-Farbraum gedruckt und somit alle Sonderfarben umgewandelt. Auf Wunsch archi- vieren wir Ihre Daten für einen eventuellen Nachdruck, ansonsten werden diese nach Bearbeitung von uns gelöscht. Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmdarstellung auf Ihrem PC zum Teil erheblich von den Farbwerten Ihrer Datei und somit auch vom Druckergebnis abweichen kann. Gründe hierfür können Darstellungsparameter in den Programmen sowie die Kalibrierung Ihres Monitors sein. Hilfreich sind hier Farbmusterbücher, die die spätere Farbzusammenstellung im Druck von Sonder- oder Mischfarben vorhersagen. Wir empfehlen hier unseren „Color-Guide“, den wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden. Druckdateien sollten vorzugsweise als PDF-Datei oder EPS-Postscript-Datei erstellt werden. Diese Formate gewährleisten ein optimales Druckergebnis und schließen Formatierungsfehler aus. Optimale Ergebnisse werden im Acrobat Destiller erreicht. Neuere Versionen von Office-Programmen bieten auch die Möglichkeit, PDF-Dateien zu exportieren, allerdings werden hier die Farben in RGB erstellt. Weiterhin können wir auch Daten aus allen gängigen Programmen verwenden: Hier bitten wir vorab um kurze Rücksprache. Weiterhin ist darauf zu achten, dass alle Bilder Bestandteil des PDF-Dokuments sein müssen. TIFF- oder EPS-Dateien eignen sich am besten. In EPS-Daten sollten die Einstellungen zu Rasterung und Druckkennlinie immer deaktiviert sein. Keine DSC-EPS, PICT, BMP, PNG oder GIF-Bilder verwenden! In der PDF-Druckdatei sollten immer alle Schriftarten komplett (nicht nur Untergruppen) mit eingebettet werden. Bei den meisten Programmen zur PDF-Erzeugung finden Sie eine entsprechende Option unter den Eigen- schaften. Unter www.adobe.de steht der kostenlose Adobe Reader zur Verfügung, der zur Kontrolle der PDF Datei, insbesondere zur Kontrolle der Seitenformatierung, genutzt werden kann. Alle Bilddateien sollten im Farbformat CMYK angelegt sein (kein RGB, da hier bei der Konvertierung in CMYK durch uns die Gefahr von Farbverfälschungen groß ist). Die Auflösung, die man in dpi (dots per inch) misst, sollte mindestens 300 dpi - auf das Endformat bezogen – betragen, da sonst feinere Details beim Druck pixelig oder unscharf wiedergegeben werden. Dies gilt für farbige und schwarzweiße Bilder. Bei Zeichnungen sollte die Auflösung idealerweise 1200 dpi betragen. Bitte die Bilddaten in den Dateien bereits zu Beginn gleich in der richtigen Auflösung und Skalierung anlegen (idealerweise: tatsächliches Endformat, Skalierung der Bilder = 100% und Auflösung 300 dpi.) Ein nachträgliches „Hochrechnen“ der Bilddaten bringt lediglich eine größere Datenmenge, aber keine Qualitätsverbesserung! Um Druck- bzw. Schneideungenauigkeiten vorzubeugen, ist es zwingend erforderlich, bei der Datenerstellung einen sogenannten Anschnitt zu berücksichtigen. Der Anschnitt sollte rundum +3 mm betragen, das heisst, alle Objekte, die bis zum Blattrand reichen, müssen diesen 3 mm überlappen. Aus diesem Grund sollten alle Objekte (Schriften, Logos etc.), die nicht bis zum Blattrand reichen, mindestens 3 mm von diesem entfernt plaziert werden, um ein späteres An- oder gar Abschneiden zu vermeiden. Ebenso ist darauf zu achten, dass die Beschnittzeichen auch einen Mindestabstand von 3 mm zum Endformat haben.
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